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Der Begriff

Mentoring ist eine zeitlich begrenzte Beratungs- und Unterstützungsbeziehung zwischen einer erfahrenen Führungskraft und einer Nachwuchskraft.
Unter dem Begriff ‚Mentoring' werden in Deutschland seit über 15 Jahren Programme zur Nachwuchsförderung in Politik, Öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft geführt. Bei aller sich gegenwärtig zeigenden Ausdifferenzierung hinsichtlich der Adressatengruppen, der Zielsetzungen, der Dauer und der angebotenen Rahmenprogramme lässt sich zusammenfassend sagen, dass Mentoring in der Hochschule als Instrument zur wissenschaftlichen Personalentwicklung zur Begleitung und Unterstützung des beruflichen Weges von jungen Potenzialträger/innen - den Mentees - eingesetzt wird.

Mentoringformen

Mentoring³ bietet den Teilnehmerinnen -je nach Bedürfnis und Anforderung der Mentee - zwei Mentoringformen an.

One-to-One-Mentoring

Beim One-to-One-Mentoring handelt es sich um die klassische Form des Mentoring, bei der die persönliche Beziehung zwischen Mentee und Mentor/in im Mittelpunkt steht. Der Mentor oder die Mentorin berät die Mentee bei ihrer Karriereplanung und unterstützt die Entwicklung ihrer Potenziale und Kompetenzen. Sie/er vermittelt der Mentee wichtiges Erfahrungswissen über Strukturen und Prozesse im Wissenschaftsbetrieb und fördert die Erweiterung ihres Kontaktnetzes.

Gruppenmentoring

In dieser Form des Mentoring betreut eine Mentorin oder ein Mentor mit Erfahrungs- und Statusvorsprung eine Gruppe von Mentees, die sich auf einer ähnlichen Stufe der Laufbahnentwicklung befinden. Die Mentees profitieren dabei einerseits vom Know-How der Mentorin oder des Mentors, andererseits von der Vernetzung der vielfältigen Kompetenzen und den Supportstrukturen innerhalb der Gruppe.

 

Letzte Aktualisierung: 13.04.2009