mentoring³

mentoring³ ist ein Mentoring-Programm zur wissenschaftlichen Karriereentwicklung für Habilitandinnen, Postdoktorandinnen und Doktorandinnen aller Fächer. Die Mentoringgruppen sind fach-und zielgruppenspezifisch zusammengestellt. In den Fächergruppen Geistes-, Bildungs-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie Natur- und  Ingenieurwissenschaften werden die fachkulturellen Bedingungen der Wissenschaftskarriere berücksichtigt und ein auf die Fächerschwerpunkte bezogenes Rahmen- und Seminarprogramm angeboten.


Im jährlichen Wechsel startet im Oktober jeweils eine Programmlinie für Postdoktorandinnen/Habilitandinnen und Doktorandinnen. 


Im Zentrum steht der Aufbau einer Gesprächsbeziehung zu einem/einer erfahrenen Wissenschaftler/in: In persönlichen Gesprächen beraten diese als Mentor/en/innen die Teilnehmerinnen bei der Karriereplanung und vermitteln ihr Wissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb. Das Mentoring wird durch ein Seminarprogramm sowie Netzwerkveranstaltungen ergänzt. Die Laufzeit jeder Linie beträgt zwei Jahre.

Was Mentoring leisten kann

Mentoring stärkt Potenziale und Kompetenzen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und forciert die aktive Planung der wissenschaftlichen Laufbahn. Mentoring fokussiert den informellen Erfahrungs- und Wissenstransfer und die individuelle Förderung der Teilnehmerinnen durch erfahrene Professorinnen und Professoren sowie Mentorinnen und Mentoren, die eine Habilitation abgeschlossen haben. Es wird als Ergänzung der wissenschaftlichen und fachlichen Betreuung verstanden. Für die Nachwuchsförderung werden damit Wissensressourcen erschlossen und systematisch genutzt, die über formale Aus- und Weiterbildungsmethoden kaum erschließbar sind.

Grundbaustein dieser Strategie ist der Aufbau einer zeitlich begrenzten Prozessbegleitung (ca. 2 Jahre), in der sowohl Fachqualifikationen als auch disziplinübergreifendes Wissen (Schlüsselkompetenzen) generiert werden. Der besondere Anreiz dieses Instruments der Personalentwicklung liegt in der einzigartigen Beziehung zwischen Mentorin bzw. Mentor und Mentee, in der Gestaltungsfreiheit dieser Beziehung, die im Dialog der Beteiligten ausgehandelt und durch Einbindung in professionelle Fortbildungsmaßnahmen begleitend unterstützt wird. Durch wechselseitigen Austausch und Perspektivwechsel profitieren die Partner/innen gegenseitig. Sie lernen in einem reziproken Prozess voneinander und bringen ihr neu erworbenes Wissen in ihre Aufgabenfelder ein. Als "Lernende Organisation" profitiert die Universität ihrerseits durch die hieraus entstehenden Synergieeffekte.

 

Das Mentoring wird eingerahmt von Veranstaltungen sowie von einem professionellen Workshop- und Trainingsprogramm zu zentralen Karrierethemen. Zusätzliche Netzwerktreffen geben Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Intensivierung der neuen Kontakte.
Mentoring ist eine zeitlich begrenzte Beziehung zwischen einer erfahrenen Führungskraft und einer Nachwuchskraft.


Unter dem Begriff ‚Mentoring' werden in Deutschland seit über 15 Jahren Programme zur Nachwuchsförderung in Politik, Öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft geführt. Mentoring wird in der Universität als Instrument zur wissenschaftlichen Personalentwicklung, zur Begleitung und Unterstützung des beruflichen Weges von jungen Potenzialträger/innen - den Mentees – eingesetzt.

 

Ziele

mentoring³ ermöglicht Postdoktorandinnen/Habilitandinnen und Doktorandinnen durch den Kontakt zu Professor/innen und Wissenschaftler/innen sowie Führungskräften aus außeruniversitärer Forschung und Entwicklung die Konturierung ihres Berufsprofils "Wissenschaftlerin". Die Teilnahme an einem Mentoring-Programm und den damit verbundenen Veranstaltungen motiviert die Teilnehmerinnen, sich mit den Ansprüchen und Herausforderungen einer Wissenschaftskarriere auseinanderzusetzen, -Sie arrangiert Austauschmöglichkeiten  und bietet den Erwerb von Schlüsselkompetenzen, die für den Wissenschaftsbetrieb relevant sind.

mentoring³ verfolgt unter Berücksichtigung der jeweiligen Fachkulturen und der damit verbundenen Aufstiegswege zusammenfassend nachstehende Zielsetzungen für Mentees:

Für Mentorinnen und Mentoren bietet die Teilnahme an mentoring³: