Eine Kooperation der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen
Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen
Mentoring stärkt Potenziale und Kompetenzen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und forciert die aktive Planung der wissenschaftlichen Laufbahn. Mentoring fokussiert den informellen Erfahrungs- und Wissenstransfer und die individuelle Förderung der Teilnehmerinnen durch erfahrene Professorinnen und Professoren sowie Mentorinnen und Mentoren, die eine Habilitation abgeschlossen haben. Es wird hierbei als Ergänzung, nicht als Ersatz der herkömmlichen wissenschaftlichen Betreuung verstanden und ist somit frei von einem hierarchisch definierten Über-/Unterordnungsverhältnis. Für die Nachwuchsförderung werden damit Wissensressourcen erschlossen und systematisch genutzt, die über formale Aus- und Weiterbildungsmethoden kaum erschließbar sind.
Grundbaustein dieser Strategie ist der Aufbau einer zeitlich begrenzten Prozessbegleitung (ca. 2 Jahre), in der sowohl Fachqualifikationen als auch disziplinüber-greifendes Wissen (Schlüsselqualifikationen) generiert werden. Der besondere Anreiz dieser Form von Personalentwicklung liegt in der einzigartigen Beziehung zwischen Mentorin bzw. Mentor und Mentee, in der Gestaltungsfreiheit dieser Beziehung, die im Dialog der Beteiligten ausgehandelt und durch Einbindung in professionelle Fortbildungsmaßnahmen begleitend unterstützt wird. Durch wechselseitigen Austausch und Perspektivwechsel profitieren die Partner/innen gegenseitig. Sie lernen in einem reziproken Prozess voneinander und bringen ihr neu erworbenes Wissen in ihre Aufgabenfelder ein. Als "Lernende Organisation" profitiert die Universität ihrerseits durch die hieraus entstehenden Synergieeffekte.